Rundumerneuerung

Es war noch nicht allzu lange her, als die Fassade von Familie Schöllhorn in Dirlewang in einem kräftigen Papaya gestrichen wurde. Ein sehr intensiver Farbton, der beim vorbeiziehenden Pilger möglicherweise einen erleuchtenden Moment bewirken könnte. Sorry, den gibt's erst in Santiago de Compostella. Über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich streiten, aber über die Farbwirkung an sich gibt es heutzutage viele wissenschaftliche Erkenntnisse.

Wir wollten es nun ganz genau wissen, wie realistisch unsere Farbentwürfe am PC in der Realität wirken und suchten einen Freiwilligen. Schwager Patrick lies sich nicht lange betteln, musste aber vorher noch Oma Fanni überzeugen, die sich schon so an das schöne Papaya gewöhnt hatte. Mit stolzen 80 Jahren kann so eine Hausrenovierung einem schon mal das Gemüt verhageln, darum hoffen wir das der neue Farbton Onyx 175 (zynisch Boynix 175) in Zukunft genauso gefällt...

Zusätzlich zum Entwurf am PC führten wir noch eine Musterlegung an der Fassade durch. Da es sich hier um einen sehr starken Farbwechsel handelte, wollten wir besonders behutsam an die Komplettumgestaltung herantreten. Nach sorgfälltiger Planung fiel nun die Auswahl der Faschen und Sockeltöne auf die Caparol Ferro-Reihe. Eine sehr feine Graureihe mit latenten Rotanteil. 

Fassadenton: Caparol Onyx 175

Fensterbänder: Caparol Ferro 55

Sockelton: Caparol Ferro 15

Dieses Gestaltungskonzept berücksichtigt den Bestandsfarbton der verbauten Holzteile. Das Vordach und die Holzflächen des Gartenhauses wurden mit RAL 4004, einem kräftigen Rot mit Violettanteil beschichtet Der versteckte Rotanteil in allen verwendeten Farbtönen verspricht eine interessante, anmutende Optik. 

Der Weg zur neuen Fassade!

Hier zeigen wir Ihnen eine Bildserie, wie die neue Fassade nach und nach entstanden ist. Und bei genauer Betrachtung zeigt sich nun deutlich, dass die Entwürfe vom PC sehr nahe an die fertige Fassade hinkommen. Eine echte Vorstellungshilfe! Der kleine Rest-Abweichung begründet sich natürlich darauf, dass die Fassade in der Realität besser aussieht wie auf dem Entwurf. Ein bisschen Eigenlob muss auch mal sein..

 Die Durchführung der Arbeiten konnten wir in einer knappen Woche abwickeln. Schwager Patrick half fleißig mit, Oma Fanni sorgte für die Verpflegung… Es hagelte zwischendurch so stark, dass wir das Gerüst kurz verlassen mussten… aber das Gemüt, wie anfänglich befürchtet, wurde nicht verhagelt. Im Gegenteil. Die fertige Fassade kann sich wirklich sehen lassen.

 

 

Zum Schluss bleibt uns nur noch zu sagen: Ein herzliches Dankeschön an die Familie Schöllhorn für den Mut, die tatkräftige Unterstützung und die feudale Bewirtung!

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